19. Juli 2018

Brand auf Deponie – Konsequenzen ziehen!

Der Brand auf der Deponie Grauer Wall wirft einige Fragen auf und fordert politisches Umdenken. Die Bevölkerung, die die Warnplattform „Nina" haben und Nachts eingeschaltet hatten, sind zwischen drei und fünf Uhr aufgefordert worden, die Fenster und Türen zu schließen.

Es stellt sich hier die Frage, ob eine Gefährdung bestand und ob der stille Alarm über die App ausreichend war. Hier fordert die Gruppe DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Aufklärung.

Wichtiger ist aber eine weitere Frage: Dieses war nicht der erste Zwischenfall auf der Deponie. Der Skandal um die unter Verschluss gehaltenen Akten ist noch in frischer Erinnerung. Es sind endlich Konsequenzen zu ziehen. Statt in einem Beirat, der die Aufgabe hat, „den Abbau von Argwohn sowie Misstrauen gegenüber dem Deponiebetreiber herzustellen" folgenlos zu diskutieren, müssen Konsequenzen gezogen werden. Statt über eine Erweiterung der Deponie zu diskutieren, ist es Zeit einen geordneten Rückbau in Angriff zu nehmen.

Günter Matthiessen, Stadtverordneter der LINKEN, erklärt dazu: „Wie lange will noch die herrschende Politik in Bremerhaven die Augen verschließen über den Zustand der Deponie? Wie lange noch müssen wir mit den Emissionen der Deponie und mit den von ihr ausgehenden Gefährdungen leben?"

Quelle: http://www.dielinke-bremerhaven.de/politik/aktuelles/detail/artikel/brand-auf-deponie-konsequenzen-ziehen/