14. März 2017

Gegen Arbeitsplatzabbau in Bremerhaven - Solidarität ist das Gebot der Stunde!

 

Ein schwerer Schlag für die Menschen in Bremerhaven: 586 Beschäftigte müssen um ihren Arbeitsplatz bangen. Nach den Plänen der Arbeitgeber sollen 117 Stellen bei der Lloyd Werft, 89 Stellen beim hiesigen GHBV und 380 Stellen bei Powerblades abgebaut werden.

Auf der Lloyd Werft schiebt der Genting Konzern die Mitarbeiter*innen wie Schachfiguren hin- und her. Die Arbeitsplätze beim GHBV werden ausgerechnet vom BLG Management und dessen Vorliebe für Billigleiharbeit bedroht. Und nun auch noch die Ankündigung von Powerblades. Hier will sich das Mutterunternehmen Senvion mit dem Abbau von 380 Stellen "gesundschrumpfen". 130 Betroffenen bietet das Unternehmen Jobs in Polen und Portugal an. Welch ein Hohn!

Petra Brand, Stadtverordnete der LINKEN, erklärt dazu: "Unsere Solidarität gehört allen Menschen, die um ihren Arbeitsplatz bangen. Die rasante Vernichtung von Arbeitsplätzen im Profitinteresse großer Unternehmen muss gestoppt werden. Wir rufen die Politik in Stadt und Land auf, im Interesse der Beschäftigten tätig zu werden und Alternativen aufzuzeigen. Wir setzen uns in diesem Zusammengang für ein Verbot der Leiharbeit und gegen sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen ein. Die Verlängerung von Arbeitslosengeld I  und die Aufstockung der Mittel für Schulungen und Eingliederungsmaßnahmen der Jobcenter sind ebenfalls nötig."

 

 

Quelle: http://www.dielinke-bremerhaven.de/politik/aktuelles/detail/artikel/gegen-arbeitsplatzabbau-in-bremerhaven-solidaritaet-ist-das-gebot-der-stunde/