17. März 2017

Keine ‚Taser‘ für den Streifendienst

Die Gruppe DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung lehnt das von der Großen Koalition in Bremerhaven vorgeschlagene Pilotprojekt zum Einsatz von sog. Tasern im Streifendienst ab. Die Elektroimpulswaffen verschießen mit Widerhaken versehene Drähte, über die starke Elektroschocks von bis zu 50.000 Volt geleitet werden und die die beschossene Person kampfunfähig machen sollen.

Petra Brand, Stadtverordnete und Mitglied im Ausschuss für öffentliche Sicherheit, dazu: „Die Argumente gegen den Einsatz dieser Waffen, die in Bremen zur Ablehnung geführt haben, gelten auch in Bremerhaven. Taser sind nicht ungefährlich – und die scheinbare Ungefährlichkeit kann zu Einsätzen mit schweren gesundheitlichen Folgen – bis zum Tod – führen, wie Zahlen aus den USA belegen.“

Schusswaffen dürfen nach Polizeirecht bei Notwehr und Nothilfe eingesetzt werden, in diesen Situationen wird der Taser auch zukünftig keine Alternative sein. Brand weiter „wir warnen vor der Vorstellung, dass der Taser eine ergänzende Waffe ist, die irgendwo zwischen Schlagstock und Pistole einzusetzen sei.“

Quelle: http://www.dielinke-bremerhaven.de/politik/aktuelles/detail/artikel/keine-taser-fuer-den-streifendienst-1/