5. April 2017

AMEOS in die Pflicht nehmen!

AMEOS, AMEOS und wieder AMEOS. Seit der Übernahme der DRK Krankenhäuser am Bürgerpark und in Debstedt sowie des St.Joseph-Hospitals durch den Krankenhauskonzern AMEOS reißen die Negativmeldungen nicht mehr ab. Der aktuelle Streit um die Ärztegehälter ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die Gruppe der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung hat bereits vor einem Monat mit AMEOS Beschäftigten über die extremen Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen gesprochen. (Siehe Presseerklärung vom 09.03.2017)

Die Ärzte bemängeln zu Recht die mangelnde Wertschätzung seitens des AMEOS-Managements. Sie erhalten Monat für Monat bis 500 Euro weniger als ihre Kolleg*innen im städtischen Klinikum Reinkenheide. Doch auch für alle anderen AMEOS-Beschäftigten wurden die Arbeitsbedingungen in unzumutbarer Weise verschlechtert. Die Qualität der Patientenversorgung ist in Gefahr!

Petra Brand, Stadtverordnete der LINKEN erklärt dazu: "Es geht jetzt nicht nur um Tarifauseinandersetzungen. Die gesamte Qualität der Patientenversorgung bei AMEOS gehört auf den Prüfstand. Die Entwicklungen in den privatisierten Kliniken machen überdeutlich, dass alle Krankenhäuser in öffentliche Hand gehören. Patientenwohl geht vor Profit! Wo bleibt die behördliche Aufsicht, die den AMEOS-Konzern in die Pflicht nimmt?"