11. Januar 2017

Bremerhavener Appell wird gehört

Mit dem   "Bremerhavener Appell: Nein zum Säbelrasseln - Truppenverlegung stoppen!"  und einer vielbeachteten Demonstration am vergangenen Sonnabend hat   die Friedensbewegung das Jahr 2017 begonnen. Der Appell wird bundesweit gehört.

36 Friedensinitiativen, Organisationen und Parteien aus 7 Bundesländern hatten sich vor der vielbeachteten Demo im Kaiserhafen dem Bremerhavener Appell angeschlossen und nach wie vor treffen Mitteilungen weiterer Unterstützer bei der Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden ein. Entlang der Panzertransportwege regt sich Widerstand. Einer Kundgebung in Lehnin folgt am Freitag eine Kundgebung der Friedensbewegung in Hamburg. Der Bremerhavener Appell wird vor Ort aufgegriffen und zur Grundlage eigener Proteste ( "Brandenburger Appell" ,  "Nein zum Säbelrasseln, Truppenaufmarsch stoppen!"  in Hamburg). Während der Bremerhavener Oberbürgermeister zu den Militärtransporten über Bremerhaven weiter schweigt, hat der Bürgerschaftspräsident Weber in seiner Neujahrsansprache besorgt erklärt: "Amerikanische Panzer und Militärgerät kehren über Bremerhaven nach Europa zurück und bringen Vorboten eines neuen kalten Krieges." 

Günter Matthiessen, Stadtverordneter der LINKEN erklärt dazu: "Oberbürgermeister Melf Grantz muss sich für einen Stopp der Truppentransporte über Bremerhaven einsetzen und sich um die Sorgen der Menschen in Bremerhaven kümmern, die es nicht länger hinnehmen wollen, dass unser Hafen ein Umschlagplatz des Todes ist."