6. Januar 2019

Für eine sichere Versorgung aller Patient*innen!

Der Dauerkonflikt um die Neonatologie-Abteilung des Ameos-Konzerns im städtischen Klinikum Reinkenheide hat jetzt zu ernsthaften Versorgungseinschränkungen geführt. Wegen Kinderärztemangel mussten mehrere Schwangere mit Frühgeburt-Entbindungen an Kliniken in anderen Städten verwiesen werden.

Petra Brand, Stadtverordnete der LINKEN, erklärt dazu: "Dass Schwangere wegen Kinderärztemangel in der Neonatologie abgewiesen werden, ist eine nicht hinnehmbare Belastung für die betroffenen Eltern, denen unter dem Stress einer bevorstehenden Frühgeburt die private Fahrt in andere Städte zugemutet wird. Der Dauerkonflikt zwischen dem Krankenhauskonzern AMEOS und dem Klinikum Reinkenheide um die Konditionen der Zusammenarbeit - verbunden mit Rechtsstreit und finanziellen Konsequenzen - muss zeitnah im Interesse einer gesicherten Patientenversorgung gelöst werden. Sollte dies mit AMEOS nicht gelingen, muss eine komplett neue Lösung in öffentlicher Hand her!"