7. April 2017

Give peace a chance! LINKE Stadtverordnete unterstützen Bremerhavener Ostermarsch

Auch in diesem Jahr geht die Friedensbewegung zu Ostern auf die Straße. Gerade für Bremerhaven ist die Bewegung gegen Militarismus wieder wichtig geworden. Der Bremerhavener Ostermarsch wird diesmal unter dem Motto „Nein zum Säbelrasseln! Truppenverlegung stoppen!“ an die Demonstration des „Bremerhavener Appells“ gegen die US-Truppenverlegung vom Januar anknüpfen.

Der Ostermarsch-Aufruf der Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden wird von einem Dutzend Organisationen und Gruppen getragen. Im Aufruf heißt es: "Die Häfen Bremerhavens und Nordenhams werden seit Jahrzehnten für den Umschlag von Kriegsgerät aller Art missbraucht. In den vergangenen Monaten haben wir die umfangreichste US-Truppenverlegung seit dem Ende  des Kalten Krieges erlebt. Deutschland ist zum militärischen  Aufmarschgebiet gegen Russland geworden." Dieser Aufmarsch wird in Zukunft regelmäßig zu sehr großen Militärtransporten über unsere Häfen führen. Die Friedensbewegung wird nicht aufhören zu Protesten gegen die Truppenverlegungen zu mobilisieren.

Die weltpolitische Lage ist angespannt. Die Gefahr ist groß, dass Säbelrasseln und gegenseitige Provokationen dramatische Zuspitzungen in Gang bringen. Die Friedensbewegung setzt sich gegen das Säbelrasseln und für eine neue Entspannungspolitik ein: "Wir wollen Frieden in Europa und der Welt und die Ächtung aller Kriege."

Die Demonstration startet am Ostersamstag um 11 Uhr am Zolltor Roter Sand.

Günter Matthiessen, Stadtverordneter der LINKEN erklärt dazu: "Als Bremerhavener Bürger gegen Militarismus beteiligen sich auch Stadtverordnete der LINKEN an den Vorbereitungen zum Ostermarsch und rufen die Menschen in Bremerhaven und Umgebung auf, zusammen für den Frieden und gegen Militarismus und Waffenproduktion und -transport auf die Straße zu gehen. Es gibt viele Gründe gegen Militarismus und Krieg aktiv zu werden. Give peace a chance!"