„DIE LINKE fordert seit langem ein nationales Hafenkonzept. Die norddeutschen Häfen behindern sich selbst, wenn sie nicht nur mit den harten Bedingungen des Weltmarkts, sondern untereinander konkurrieren. Sollte Hamburg seine bisher gezeigte ‚splendid isolation‘ im Hafenbereich aufgeben, dann ist das eine gute Entwicklung. Im Alleingang ist eine sichere Wettbewerbsposition nicht zu gewinnen“, meint DIE LINKE, zu den aktuellen Berichten um eine Kooperation der Hafengesellschaften Hamburg Port Authority (HPA) und bremenports.
Abzuwarten sei, wo genau für HPA und bremenports die Synergie-Effekte einer Zusammenarbeit liegen sollen. „Wir sind sehr gespannt, welche Vorschläge die ausgeschriebene Studie erbringt“, so DIE LINKE. Weiter führt er aus: „Dass Hamburg und Bremerhaven ihre gemeinsamen Optionen prüfen, ist ein guter Anfang. Der nächste Schritt muss sein, dass auch die anderen norddeutschen Häfen in die Überlegungen einbezogen werden, sonst ist der Verdrängungswettbewerb an der Küste nach wie vor nicht aus der Welt. Für konkrete Forderungen auf arbeitsmarktpolitischer Ebene ist es sicherlich noch zu früh, trotzdem weist DIE LINKE vorsorglich darauf hin, dass Rationalisierungen zulasten von Arbeitsplätzen kein Resultat der Kooperationen sein dürfen.“