24. August 2018

Stadt nicht aus der Verantwortung entlassen! Gegen eine Schlussstrich-Politik in Sachen Grundwasseranstieg in Wulsdorf

Die Stadt würde gerne einen Schlussstrich ziehen. Wie die Nordsee Zeitung heute berichtet ist man bezüglich des Grundwasseranstiegs in Bremerhaven-Wulsdorf nach wie vor weit von einer befriedigenden Lösung entfernt. Die Menschen im betroffenen Wohngebiet sind beunruhigt. Herbert Winter, Stadtverordneter der LINKEN, erklärt dazu: „Die Stadt kann es keinesfalls bei einer einmaligen finanziellen Schadensbegrenzung bei den begutachteten Häusern belassen. Die jetzigen Probleme sind Folgen einer verfehlten Privatisierungspolitik. Die swb hätte verpflichtet werden müssen, auch zukünftig den Grundwasserspiegel stabil zu halten. Die Bewohner*innen des betroffenen Gebiets sind beim Bau ihrer Häuser zu Recht davon ausgegangen, dass es wasserwirtschaftlich für sie keine Probleme geben wird. Stattdessen laufen nun ihre Keller voll und zerstören die Bausubstanz und den Wert ihrer Häuser. Die Stadt als Verursacherin des Problems muss eine Lösung finden und dabei auf die profitorientierte swb einwirken. Ein Schlussstrich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht hinnehmbar. Langfristig setzt sich DIE LINKE für die Rekommunalisierung der Aufgaben der swb ein. Die Daseinsvorsorge für die Bevölkerung darf nicht den Profitinteressen von Unternehmen untergeordnet werden.“