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Arbeit - für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Die immer noch sehr hohe Arbeitslosigkeit und Kin­der­armut erfordert große Anstrengungen. Alle Men­schen sind gleichermaßen am sozialen Leben zu beteiligen. Leiharbeit ist nicht nur in Bremer­haven mehr als nur ein „Über­gang“, sie ist ein direktes Mittel zur Lohnsenkung. Wir setzen uns ein für sozial­versicherungspflichtige Arbeitsplätze, von denen man leben kann.

Frauen - lieber gleich berechtigt als später

Es gibt noch viel zu tun, um die immer noch vorhan­denen Benachteiligungen von Frauen abzubauen. Frauen müssen stärker gefördert werden, um ins Berufsleben einsteigen zu können.

Vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung – für ein ganzheitliches Bildungskonzept.

Bildung muss für alle gleichermaßen erreichbar sein – vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbil­dung. Die Schüler müssen bis zum 10. Schuljahr ge­meinsam lernen und gemeinsame soziale Erfahrun­gen machen. „Eine Schule für alle“ ist weiterhin un­ser Ziel. Gute Bildung kos­tet Geld – die Folgen eines unzureichenden Bildungs­systems kosten mehr Geld.

Kultur - Essen und arbeiten ist nicht alles

Kultur für alle muss erschwinglich sein – und es müs­sen Angebote zur Beteiligung für alle geben. Insbe­sondere für Jugendliche sind vermehrt Möglichkeiten zu schaffen, wo sie sich selber kulturell beteiligen können.

Mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung

Die Stadtverordnetenversammlung ist nicht der alleinige Ort, wo Politik gemacht wird. Es sind andere Formen der Beteiligung unter Einbeziehung von Stadtteilkonferenzen und anderen basisdemokratisch orientierten Strukturen zu entwickeln. Des weiteren muss auch in Bremerhaven – wie in vielen anderen Städten - eine Diskussion entwickelt werden, wie man zu einem Bürgerhaushalt oder Beteili­gungshaushalt kommen kann.

Migration -  Bremerhaven ist weltoffen

Alle Menschen, die in Bremerhaven leben, sind willkom­men. Auch Migrantin­nen und Migranten brau­chen politi­sche Rechte. Wir unterstützen die Vereine der ausländi­schen Mitbürger, die wichtig sinf für eine politische Be­teiligung der Migrantinnen und Migranten. Wir wenden uns gegen Abschiebungen von politischen Flüchtlingen.

Gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Für rechtsextremes Gedankengut gibt es keinen Raum in Bremerhaven. Wir kämpfen für gute Lebens­bedingungen aller Menschen in Bremerhaven. Wir kämpfen gegen men­schenfeindliche Gedanken und Taten. Wir kämpfen gegen rechtsextremes Gedanken­gut, das vielen Menschen ihre Menschenrechte ab­spricht.

Gesundheit ist ein öffentliches Gut, keine Ware

Die Gesundheit der Bevölkerung muss eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsfürsorge bleiben,, sie darf nicht zur Ware zur Erlangung von privaten Profiten verkommen. Das Gesundheitswesen in Bremerhaven ist unter den Aspekten der optimalen Versorgung der Bevölkerung aus­zubauen. Hierzu gehört auch eine verstärkte Drogenbera­tung und -prävention.

Die privatisierten von Pflege­heime müssen wieder in städtische Gesell­schaften über­führt werden.

Umwelt - für den Schutz des Klimas in Bremerhaven und auf dem Globus

Die Natur in Bremerhaven und auf der Weser ist zu schüt­zen, damit Menschen eine Zukunft haben. Wir müssen auch in Bremerhaven verstärkte Anstrengun­gen unterneh­men, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Für einen Verkehr, der sich am Men­schen orientiert – nicht am Auto

Wir brauchen in Bremerhaven ein Verkehrskonzept, das den öffentlichen Nahverkehr fördert (wie z.B. auch in Bre­men). Wir setzen uns auch für die Fuß- und Fahrradverehr ein. Hierzu brauchen wir einen Mobilitäts­beauftragten, der bei der Verkehrsplanung Mitspracherecht hat.

Wirtschaft - Investitionen in Men­schen statt in Beton

Die Entwicklung Bremerhavens muss sich stärker am Menschen ausrichten. Wirtschaftsförderung hat sich an sozialen und ökologischen Kriterien zu orientieren. Der Einzelhandel muss bem Kunden bleiben – die Konzentrati­on an wenige große Einkaufszentren nimmt vielen Men­schen die Möglichkeiten der wohn­ortsnahen Versorgung.

Die Häven in Bremerhafen

Wir müssen uns den Herausforderungen der moder­nen Logistik stellen. Umschlag allein schafft keine Ar­beits­plät­ze. Die Entwicklung der Häfen und ihrer Infra­struktur muss den ökologischen und ökonomi­schen Inter­essen der Menschen die­nen. Die Auswir­kungen des Verkehrs auf die Bevölke­rung sind stärker zu berücksichtigen.