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Günter Matthiessen

Bus und Bahn statt Autobahn

Bus und Bahn statt Autowahn

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne für eine Verkehrswende "Bus und Bahn statt Autowahn" fand eine Fahrraddemo gegen den weiteren Bau der Autobahn A20 statt. Näheres zu Aktionen zur A20 hier. Falls ihr im Zusammenhang mit dem Autobahnbau den Begriff "A22" seht: Ursprünglich war eine Autbahn von Westerstede bis zu Elbe als A22 geplant - im Rahmen des Marketings "Küstenautobahn" wurde das Projekt Teil des Projektes A20. Die Bürgerinitiativen verwenden zum Teil noch Material mit dem alten Logo.

Die Demo begann am 4. Juni in Drochtersen, wo die A20 nach dem Bau eines neuen Elbtunnels nach Niedersachsen gehen soll. Und sie führte bis zum Wesertunnel, der für die neue Autobahn ausgebaut werden müsste. In Hipstedt haben eine Reihe von Demonstranten in Zelten übernachtet. Von dort begann die zweite Etappe am Sonnabend, dem 5. Juni  um 10 Uhr.

Fahrraddemo am 5. Juni

Ich war mit dem Zug nach Heinschenwalde gefahren, von wo das Camp in etwa drei Kilometer Entfernung zu erreichen war. Am Bahnhof in Heinschenwalde habe ich noch kurz den Zustand der Bremerhavener Verkehrspolitik fotografiert: Am Bahnhof Heinschenwalde stehen die letzten Straßenbahnen aus Bremerhaven. Es hat sich fast 40 Jahre nichts getan ... außer dass die Wagen weiter verrotten.

Auf dem Camp hatten etwa 40 Teilnehmer der ersten Etappe übernachtet und waren dabei, ihre Zelte abzubauen.

Kurz nach 10 Uhr ging die Fahrradtour wie geplant los. Wir fuhren auf Straßen, die in der Nähe der geplanten Trasse liegen. Ein erster Halt war am Wollingster See, eines der ersten Naturschutzgebiete des Kreises Cuxhaven. Durch die in der Nähe vorbei führende Autobahn würden die Grundwasserflüsse so beeinflusst, dass der See in seiner einzigartigen Existenz gefährdet wird.

Es ging dann weiter nach Lunestedt, wo weitere Demonstrationsteilnehmer aus der Umgebung und mit dem Zug aus Bremen dazu gekommen waren. Nach einer kurzen Zwischenkundgebung fuhren wir dann nach Loxstedt, wo wir nach einer größeren Zwischenkundgebung mit knapp über 200 Teilnehmern weiterfuhren. In Stotel kamen weitere Radler dazu, so dass wir mit etwa 250 Teilnehmern auf die Schnellstraße in Richtung Wesertunnel fuhren.

Die Demonstration war begleitet von zwei Polizeifahrzeugen und einem Polizisten auf Motarrad, die den Verkehr entsprechend regelten, so dass es zu keinen Zwischenfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam.

Abschlusskundgebung in Nordenham

Am Eingang und Ausgang des Wesertunnels waren auch schon Kamera-Teams vom NDR und Fotographen anwesend, so dass dieses Ereignis es auch  in das Magazin Hallo Niedersachen (hier) und in die Tagesschau schafften.

Die Abschlusskundgebung fand in Nordenham auf dem Marktplatz statt. Neben der Notwendigkeit, aus ökologischen und sozialen Gründen auf den Ausbau der Autobahnu zu verzichten und statt dessen Finanzmittel für Bahnen und Busse zur Verfügung zu stellen, wurde auch auf die Kosten von Prozessen hingewiesen, die immer noch notwendig sind, um gegen EInzelplanungen zu klagen. Es wurde für den Rechtshilfefond Geld gesammelt. Geld kann auch hier eingezahlt werden.

Nach der Abschlusskundgebung fuhr ich - mit etwa weiteren 50 Teilnehmern mit der Fähre von Blexen zurück nach Bremerhaven.

Günter Matthiessen


Termine

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