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Günter Matthiessen

Der Genderstern gehört zur deutschen Sprache

Durch einen Meldung in Nord24 vom 20.1. sind wir auf folgendes aufmerksam geworden: „Politik verbietet den Gender-Stern“. In der Magistratsvorlage I/ 312/2021 steht folgendes:

„Seitens der Koalitionsfraktionen der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung ist in den vergangenen Wochen mehrfach deutlich gemacht worden, dass die Verwendung des Doppelpunkts (oder anderer Sonderzeichen) als Ausdruck einer gendersensiblen Sprache für unsere Verwaltung abgelehnt wird. Aus diesem Grund sind jüngst einige Magistratsvorlagen (Stellenausschreibungsverfahren etc.) nicht mehr für eine Befassung im Magistrat zugelassen worden.“

Hierzu Günter Matthiessen, Mitglied im Kreisvorstand: „Ich habe diesen Bericht zuerst für einen verfrühten Aprilscherz gehalten. Dass in einer Koalition, in der auch SPD und FDP vertreten sind, solche rückwärts gewandten Maßnahmen ernsthaft diskutiert werden, habe ich nicht für möglich gehalten.

Monika Waldkirch, Mitglied im Kreisvorstand, ergänzt:Sexualisierte Gewalt ist leider weltweit existent und immer wieder in unseren Gesellschaften präsent. Auch in Deutschland und auch in Bremerhaven. Awareness- bzw. Präventionskampagnen allein reichen nicht aus. Es braucht eine stetige Sensibilisierung - und dies geschieht auch durch eine gendersensible Sprache.

Die Fraktion DIE LINKE in der StVV spricht sich für den Gebrauch des Gendersterns aus. Erst über diesen kann eine geschlechtsumfassende Ansprache hergestellt werden. Sie fordert den Magistrat auf, dass unangemessene offizielle Verbot zur Nutzung des Gendersterns zurückzunehmen.

Hierzu Petra Brand: „Wir erwarten vom Magistrat, sich aktiv an der gendergerechten Sprachentwicklung zu beteiligen und sie nicht durch solche Vorstöße zu verzögern oder gar zu blockieren. Wir brauchen die Normierung der gendergerechten Sprache. Wir wollen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können und sich Menschen jedweden Geschlechts angesprochen fühlen.“


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