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Günter Matthiessen

1. MAI – Wir wollen unseren Anteil

Auch wenn dieses Jahr am 1. Mai nicht in großer Menge gemeinsam treffen, treten wir gemeinsam dafür ein, solidarisch aus den Krisen zu kommen:

aus der Corona-Krise und der Krise des Gesundheitswesen,

aus der kapitalistischen Verwertungskrise,

aus der Klima-Krise.

Liebe Menschen in Bremerhaven,

Lasst uns gemeinsam kämpfen, um diese Krisen zu beenden.
Lasst uns solidarisch für eine andere, bessere Welt eintreten.

Für eine solidarisches Gesundheitssystem

Im Gesundheitssystem steht weiterhin die Produktion von Profit an erster Stelle.

Der AMEOS-Konzern versucht dieses auf der einen Seite durch Ausgliederung und Lohndrückerei bei den Reinigungskräften, den Ergotherapeut:innen, den Physiotherapeut:innen, den Sozialarbeiter:innen – auf der anderen Seite durch Verlagerung der Kapazitäten in die profitableren Bereiche.

Die Pharma-Konzerne haben unter massiver staatlicher Unterstützung (was gut ist!) Impfstoffe entwickelt und verteidigen jetzt ihre Monopole durch Festhalten an den Patenten, was eine solidarische weltweite Produktion verhindert. Statt dessen werden die Staaten gegeneinander ausgespielt, wenn es um die Versorgung mit den Impfstoffen geht.
Wir fordern: Gebt die Impfpatente frei!

Sicherung der Arbeitsplätze

Die Lloyd-Werft ist mal wieder – dieses Mal weil der Investor Genting seine Kapitalrendite an anderen Stellen einholen will, in ihrer Existenz gefährdet – und mit ihr die Existenz der Beschäftigten und der Zulieferer. Ob eine Rettung – z.B. durch die Rönner-Gruppe – gelingt, ist weiterhin offen. Das Land Bremen sollte, falls nötig, das Gelände mit den Trockendock erwerben und an jeweilige Betreiber verpachten.

Der GHB wird von der BLG und anderen Logistik-Konzernen durch Leiharbeit unter Druck gesetzt. Hier haben sich auch nicht immer aller Beteiligten solidarisch verhalten. Ein Betrieb wie der GHB muss unter allen Umständen erhalten bleiben.

Frauen und Männer gemeinsam

Die Löhne im Gesundheitsbereich, in Pflegehilfsberufen, in therapeutische Hilfsberufen sowie in der Krankenpflege sind schon viel zu gering. Es fehlt an wirklicher Wertschätzung in Form von einem angemessenen Gehalt. Diese Berufe werden als "Frauenberufe" deklariert und geringgeschätzt - und geringer entlohnt. In der Altenpflege sind die Löhne oft noch geringer.
Es müssen ordentliche Tarif-Verträge her, und diese müssen für allgemeinverbindlich erklärt werden.

Nicht besser sieht es aus im Bereich des Einzelhandels und in der Logistik. Auch dort brauchen wir Löhne, die deutlich über dem Mindestlohn liegen müssen.

Für eine friedliche Welt – gegen Waffenexporte

Ach ja, in einem Bereich wird ja gerade ein großes komplexes Schiff ausgeliefert: eine Fregatte für die ägyptische Marine. Geld für die Rüstung ist da – weltweit.
Wir fordern ein Verbot der Waffenexporte und Verringerung der Militärausgaben.


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Wir treffen uns regelmäßig. Die Termine findest du hier

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