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Finnland, Tampere

Günter Matthiessen

Auch für den Klimaschutz: Bremerhaven braucht eine Straßenbahn

In dem Endbericht der Enquetekommission „Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“ steht auf Seite 150f:

Wesentliche Bausteine für die Förderung des ÖPNV (inkl. und soweit möglich SP(N)V) im Land Bremen in Bezug auf Klimaschutz sind:
    • (…)
    • Prüfung der Wiedereinführung der Straßenbahn in Bremerhaven (in Abstimmung mit VEP Bremerhavens) > kurzfristig

Die Linke fordert, dass diese Prüfung umgehend durchzuführen ist. Fahren mit der Straßenbahn ist komfortabler und erhöht damit die Akzeptanz; mit der Straßenbahn können mehr Menschen transportiert werden; Straßenbahnen geben der Stadt ein attraktiveres Gesicht.

Für Bremerhaven auf dem Weg zur Klimastadt ist aber ein Aspekt besonders hervorzuheben: Ressourcen-Sparsamkeit gegenüber Batterie-getriebenen Bussen und Energie-Sparsamkeit gegenüber dem Wasserstoff-Antrieb.

Dazu erklärt Günter Matthiessen, Mitglied im Kreisvorstand: „Das Ziel, allen Strom aus regenerativen Energiequellen zu erzeugen ist schon schwer zu erreichen. Daher ist es weiterhin notwendig, diesen Strom auch effizient zu nutzen. Die Wasserstoff-Technik wird in vielen Bereichen eine Rolle spielen. Beim Einsatz von Wasserstoff-Bussen werden jedoch bis zu 75 % der erzeugten Energie bei verschiedenen Umwandlungsprozessen verloren. Batterien brauchen viele seltene Rohstoffe. Die Straßenbahn dagegen bekommt ihre Energie fast ohne Verluste über eine Stromleitung. E-Busse oder H2-Busse werden dann nur noch für Zubringer-Linien oder Linien aus dem Umland benötigt, die noch keinen Bahn-Anschluss haben.

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