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Bremerhaven ist weltoffen – gegen rassistische Sprache

Der Kreisverband der LINKEN in Bremerhaven tritt – wie viele andere auch – für eine offene Kultur ein, in der alle Menschen mit Respekt behandelt werden.

Dieses schließt diskriminierende Bezeichnungen für einzelne Menschen oder Gruppen von Menschen aus. Der Kreisverband verurteilt die Benennung eines Getränks durch die Bezeichnung „Bimbo“, die abwertend für Menschen afrikanischer Herkunft steht, sowie die Karikatur, die in diesem Zusammenhang eine Abwertung darstellt.

Die Reaktion des Wirts und einiger Gäste in Leserbriefen und auf Facebook zeigen, dass die Benennung kein „Ausrutscher“ ist, der zu korrigieren wäre, sondern dass die Herabwürdigung anderer Menschen hier bewusst benutzt wird.

Hierzu Günter Matthiessen, Mitglied im Kreisvorstand der LINKEN: „Die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen untereinander ändern sich. Nicht-Europäer sind in der Zeit des Kolonialismus diskriminierend dargestellt worden; damit wird die Schuld an unmenschlichen Zuständen diesen Menschen selber gegeben – und von Ursachen durch die kolonialistische Ausbeutung abgelenkt. In Zeiten immer stärkerer globaler Vernetzung brauchen wir ein solidarisches Miteinander und keine Spaltung in verschiedene Menschengruppen. Dazu gehört auch, dass man jahrelange sprachliche – zum Teil unbewusste - Diskriminierung zur Kenntnis nimmt und sich um eine Sprache bemüht, die alle Menschen respektvoll behandelt.“

DIE LINKE begrüßt, dass sich inzwischen auch Unternehmen gegen sprachliche Diskriminierungen einsetzen.
Die LINKE ist solidarisch mit allen Menschen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. Insbesondere mit Menschen, die sich in Initiativen wie „Bremerhaven bleibt bunt“ einsetzen und mit Journalist*innen weltweit, die zum Teil für ihre aufklärerische Arbeit verfolgt werden.


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