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DIE LINKE fordert die Durchsetzung des Modells Poliklinik zur schnelleren Lösung des Hautärztemangels

"Der Chefarzt der Hautklinik im Klinikum Reinkenheide hat mit vorausschauendem Blick auf den jetzt eingetretenen dramatischen Hautärztemangel schon ab Januar die Voraussetzungen für dessen Verbesserung geschaffen", so Petra Brand (DIE LINKE). "Die schon bestehende Poliklinik solle nach Dr. Gunnar Wagner erweitert werden, um die Kapazität einer vollständigen Hautarztpraxis zeitnah zu schaffen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung in Bremen (KVHB). Aber grünes Licht für diese patientenfreundliche Lösung wird es laut KVHB nicht geben."

Brand weiter: "Lieber schlägt man Maßnahmen vor, die man auch schon vor Monaten hätte beginnen können, um diese vorhersehbare Situation zu vermeiden. Hautärzte stehen im Moment nicht gerade Schlange, um sich in Bremerhaven niederzulassen und so die Versorgungslücken durch Ruhestand oder Krankheit bisher praktizierender Hautärzte zu füllen. Es bleibt also abzuwarten, ob das erweiterte Förderpaket der KVHB mit Investitionszuschüssen dazu führen wird, dass weitere Hautarztpraxen eröffnen. Selbst das von der KVHB angeführte Argument, eine Poliklinik müsse an eine Universität angegliedert sein, ist nicht überzeugend. Schon jetzt fungiert das Klinikum Reinkenheide als Lehrkrankenhaus für die Universität Göttingen."

"Wieder einmal wäre es wünschenswert, dass eine ausreichende Versorgung der Patienten in Bremerhaven für die KVHB an erster Stelle stände und der Rat der Spezialisten vor Ort berücksichtigt würde."


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