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Weltgesundheitstag: Impfpatente freigeben!

Ich habe Ostersonnabend die erste Impfung gegen Covid-19 bekommen.

Von Bekannten aus Schleswig-Holstein, Hessen und Niedersachsen habe ich gehört, dass es sehr schwierig war, einen Impftermin zu bekommen - teilweise mit mehreren Telefonanrufen und Rückfragen.

Meine Erfahrungen in Bremerhaven waren dagegen sehr positiv: Letzte Woche am Dienstag bekam ich einem Brief vom Magistrat mit einem Link und einer Zugangsnummer zum Impfzentrum Bremen. Am Donnerstag habe ich dann die Webseite des Impfzentrums aufgerufen. Abgesehen davon, dass die Seite am Anfang etwas verwirrend war, da nur belegte Termine zwischen 6 und 8 Uhr angezeigt wurden, habe ich dann durch Hochscrollen einen freien Termin für Ostersonnabend bekommen.

Vor dem Impfzentrum gab es schon eine Warteschlange - aber in 10 Minuten war ich im Impfzentrum aufgenommen und nach weiteren 40 Minuten (inklusive einer Ruhepause) konnte ich das Impfzentrum wieder verlassen.

Das größere Problem in Deutschland und weltweit ist die Beschaffung von Impfstoffen. Das ist bei weitem noch nicht gelöst. Die Produktionskapazitäten müssen weltweit ausgeweitet werden. Dazu ist ein Freigabe der Impfpatente notwendig (die eh mit öffentlichen Fördergeldern entwickelt worden sind).

Auch Menschen in ärmeren Ländern haben ein Recht auf Leben, das ihnen durch die fehlenden Impfdosen beschnitten wird. Außerdem muss die Pandemie weltweit eingedämmt werden - andernfalls können sich Mutanten entwickeln, die uns auch nach einer vollständigen Eindämmung der Pandemie wieder erreichen können - mit denselben Problemen wie in den jetzigen zweiten und dritten Wellen.

Günter Matthiessen

Unterzeichnet den Appell zur Freigabe der Impfpatente hier.


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