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Schadstoffbelastung der Luft durch Seeschiffe aus dem bremischen Überseehafengebiet!

Landstromanschlüsse für Schiffe bereitzustellen fordert Rainer Brand, Stadtverordneter für DIE LINKE schon seit langem. Vor allem, wenn dann aus Windkraft erzeugter Strom verwendet wird, denn: prinzipiell sind Schiffdieselmotoren Dreckschleudern!

Selbst die strengen, ab diesem Jahr geltenden Schwefelgrenzwerte des Internationalen Übereinkommens zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe, kurz Marpol genannt,  sind noch hundertmal höher, als die des Dieselkraftstoffes an unseren Tankstellen an Land. Ob nun die Messstellen in der Stadt eine Überschreitung von Grenzwerten melden, oder nicht spielt dabei keine Rolle!

Viel wichtiger ist die Kontrolle, ob auch wirklich schwefelarme Kraftstoffe verwendet werden, oder ob die Abgasreinigungssysteme auch funktionieren. Für schwarze Schafe sind leider genug Hintertüren vorhanden, so Brand weiter. Die Überwachung durch das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie, Berufsgenossenschaft und die Wasserschutzpolizei war in der Vergangenheit unbefriedigend.

Das Umweltbundesamt und auch Umweltverbände beklagen die ungenügende Kontrolle und zu lasche Ahndung von Verstößen. Die Überwachungsorgane in den Häfen und auf See müssen mit mehr Personal und Ausrüstung ausgestattet werden, um die vorhandenen Umweltschutzbestimmungen auch wirksam werden zu lassen.  Schiffe die länger im Hafen liegen und Auflieger, die oft wochenlang im Fischereihafen vor sich hin qualmen, müssten sofort einen Landanschluss erhalten. Ein 50.000 Euro Extra-Gutachten ist nicht erforderlich, doch das ist eine Bremer Angelegenheit, denn es sind die bremischen Seehäfen, die der Stadt Lärm und Luftverschmutzung bescheren!


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