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Der Magistrat muss auf den Verein "Schulschiff Deutschland" zugehen

Rainer Brand, Abgeordneter der Linken in der Stadtverordnetenversammlung, fordert den Magistrat auf, in der Frage eines möglichen Umzugs des Segelschulschiffs "Deutschland" im Sinne Bremerhavens zu handeln.

Bremerhaven hat gerade eine seiner Hauptattraktionen, die "Seute Deern" verloren. Der Museumshafen als weitere wichtige Touristenattraktion gammelt vor sich hin. Der Verein "Schulschiff Deutschland" in Bremen denkt laut über einen Umzug des wunderschönen alten Rahseglers nach Bremerhaven nach und vermisst die Initiative des Magistrats. Weder Oberbürgermeister noch die SPD haben sich bisher öffentlich oder für die Opposition vernehmbar dazu geäußert.

"Nur, weil der Bremer Senat und der Bürgermeister Bovenschulte (SPD) laut Presseberichten offenbar mit dem Verein über Kreuz liegt, heißt das nicht, dass die Bremerhavener SPD sich nicht zu diesem wichtigen Thema äußern müsse. Die "Seute Deern", wie die Bremerhavener sie liebten, wird nicht durch einen Neubau wieder auferstehen. Man muss ernsthaft darüber nachdenken, eine Umwidmung des Neubaugeldes von 45 Millionen Euro für den Erhalt des Museumshafens zu versuchen. Die "Schulschiff Deutschland" wurde 1927 auf der Tecklenborg-Werft in Bremerhaven gebaut, wenn sie jetzt wieder nach Bremerhaven kommen könnte, dann wäre das für die Stadt ein riesiger Gewinn", meint Brand. "Die Alexander von Humboldt" ist 2016 an die Schlachte nach Bremen umgezogen, man muss dem Glück auch mal ein wenig nachhelfen. Der Magistrat muss jetzt umgehend die Chance nutzen, für Bremerhaven etwas Positives zu schaffen, und sich nicht von Politikquerelen oder Parteiinteressen in Bremen leiten lassen", fordert Brand.