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Einheitliche, verständliche und wirksamere Corona-Regeln sind erforderlich

Die Corona-Infektionszahlen sind in Bremerhaven besonders hoch und die Krankenhäuser geraten an ihre Belastungsgrenze. In Bremerhaven wurde eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, da laut Magistrat viele Ansteckungen im privaten Bereich, so z.B. auf Familienfeiern, passieren.

"Die Mitarbeit jedes Einzelnen bei der Bekämpfung der Pandemie ist unerlässlich," sagt Petra Brand, Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung. "Ich kann nur an alle Mitbürger* appellieren, eigenverantwortlich private Kontakte einzuschränken und sich an Abstandsregeln zu halten, auch wenn das Chaos der Corona-Verordnungen langsam von niemandem mehr verstanden wird. Ich finde es wenig hilfreich, dass die Bürger* von der Politik mit einem Flickenteppich an Vorschriften konfrontiert werden, die sich teilweise auch noch widersprechen. Bund und Länder müssen eine einheitliche Strategie vertreten und dann in Abhängigkeit des jeweiligen Infektionsverlaufes auch durchsetzen. Der Widerspruch, dass sich 100 Menschen in ein Flugzeug drängeln und in den Urlaub fliegen dürfen, aber zwei zurückgezogene Bremerhavener* sich ab 21 Uhr nicht mehr gegenseitig besuchen dürfen, ist schwer auszuhalten. Auch wenn sich Reiserückkehrer vor dem Flug testen lassen müssen, stellt dies keine 100-prozentige
Sicherheit dar, dass sie nicht doch Virusträger sind. Eine Quarantäne zum zusätzlichen Schutz gegen neue Mutanten wäre meines Erachtens sinnvoll gewesen. Ich bitte trotzdem alle Bremerhavener* Chaos bei den Corona-Verordnungen und fragliche Maßnahmen wie eine Maskenpflicht in einer leeren Fußgängerzone dürfen kein Anlass sein, sich nicht an die Vorsichtsmaßnahmen zur Corona-bekämpfung zu halten!" Petra Brand appelliert weiter:

"Liebe Mitbürger*, lassen Sie die Familienfeiern, schützen Sie sich und andere, damit sich die Krankenhäuser wieder leeren und die Geschäfte wieder öffnen können. Wenn der Lockdown noch länger dauern muss, dann haben wir Bremerhavener nach der Pandemie in unserer sterbenden Innenstadt keine Geschäfte mehr, in denen wir endlich wieder shoppen dürfen!