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Foto: GM

Ostermarsch-Kundgebung

Werner Begoihn

Nachdem der Ostermarsch im Jahr 2020 wegen der gerade beginnenden Pandemie abgesagt war, fand in diesem Jahr am Ostersamstag eine Kundgebung auf dem Ernst-Reuter-Platz statt. Es nahmen etwa 60 bis 80 Menschen an dieser Kundgebung teil.

Es sprach Werner Begoihn von der Initiative "Mut zum Frieden" über die Gefährdung des Friedens durch die Hochrüstung der NATO-Staaten und die Weigerung, den Atomwaffenvertrag zu unterschrieben und umzusetzen.

Katharina Diegritz vom Bündnis "Bremerhaven bleibt bunt" stellte den Zusammenhang von Rüstung und sozialer und gesellschaftlicher Spaltung her. Sie forderte, die Fluchursachen wie Krieg und Armut zu bekämpfen und nich die Geflüchteten.

Carina Bahmann vom "Verein für gleiche Rechte" berichtete von konkreten Geschichten und Schicksalen von Migrant:innen aus mehreren Jahrhunderten und ihre Schwierigkeiten, in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.

Zum Abschluss sang Katharina Diegritz „How Many Roads” von Bob Dylan und „Imagine” von John Lennon..

Die Linke in Bremerhaven hat den Aufruf unterstützt und war auf der Kundgebung vertreten.

Forderungen der Kundgebung:

  •  eine neue internationale Entspannungspolitik, die auf Vernunft, Deeskalation und Abrüstungsverträge setzt, statt Feindbilder zu pflegen,
  • nicht Geflüchtete zu bekämpfen, sondern Kriege als Ursache ihrer Flucht,
  • atomare Abrüstung – in Büchel und weltweit – und Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrag,
  • die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr,
  • die Beendigung der Rüstungsexporte,
  • die Senkung der Rüstungsausgaben statt einer von der NATO geforderten Erhöhung,
  • Ächtung von autonomen Waffensystemen, keine Beschaffung oder Entwicklung von Killerdrohnen,
  • von der Bundesregierung, einen ernstzunehmenden Beitrag zu leisten für die Stärkung der Vereinten Nationen, die Achtung des Völkerrechts und eine Beendigung aller Kriege.