Hitzeschutz darf nicht nur auf dem Papier stehen
Hohe Temperaturen sind gerade für ältere Menschen, Pflegebedürftige und andere besonders schutzbedürftige Menschen eine erhebliche gesundheitliche Belastung. Umso wichtiger ist es, dass der Hitzeschutz in Bremerhaven nicht nur auf dem Papier steht, sondern in sozialen Einrichtungen, Pflegeheimen und Krankenhäusern wirksam umgesetzt wird.
Muhlis Kocaağa, Abgeordneter für Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung, erklärt dazu: „Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Besonders Menschen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen brauchen bei Hitzewellen einen verlässlichen Schutz. Der Hitzeaktionsplan muss deshalb konkrete Maßnahmen vor Ort hervorbringen. Entscheidend ist auch, dass der Magistrat transparent macht, was beim Hitzeschutz bereits umgesetzt wurde und wo noch Lücken bestehen, damit dort gezielt nachgesteuert werden kann.“
Nico Müller, Mitglied des Kreisvorstands von der Linken Bremerhaven, fordert zugleich mehr Tempo bei der Umsetzung: „Wir wollen wissen, welche Maßnahmen bereits umgesetzt sind und wo es noch Lücken gibt. Bei einer Hitzewarnung muss klar sein, wer handelt und welche Sofortmaßnahmen greifen. Gerade bei besonders gefährdeten Menschen darf Hitzeschutz nicht davon abhängen, ob einzelne Einrichtungen zufällig gut vorbereitet sind.“
Muhlis Kocaağa hat hierzu eine Anfrage an den Magistrat gestellt, welche in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 03.09.2026 beantwortet wird.
