Queerfeindlichkeit und rechte Gewalt konsequent bekämpfen!
Das Anzünden der Regenbogenflagge der Hochschule Bremerhaven ist ein besorgniserregender Vorfall. Die Regenbogenflagge steht für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und die Rechte queerer Menschen. Ihre Verbrennung ist ein Angriff auf diese Sichtbarkeit und gilt als Einschüchterung der queeren Community. Solche Vorfälle beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl queerer Menschen und verdeutlichen, wie wichtig das Vorgehen gegen rechte und queerfeindliche Gewalt ist.
Muhlis Kocaağa, Abgeordneter für Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung, erklärt dazu: „Niemand darf aufgrund seiner sexuellen oder geschlechtlichen Identität Angst haben. Wenn eine Regenbogenflagge angezündet wird, ist das nicht einfach nur Sachbeschädigung, sondern ein Angriff auf ein Symbol, dass für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Vielfalt steht. Queere Menschen müssen sich in Bremerhaven sicher und willkommen fühlen können. Dafür braucht es klare Haltung und konkrete Maßnahmen gegen Queerfeindlichkeit und rechte Gewalt.“
Nico Müller, Mitglied der Kreisvorstands der Linken Bremerhaven, fordert zugleich vom Magistrat Aufklärung über die ergriffenen Maßnahmen und ergänzt: „Wir müssen wissen, welche Fälle in Bremerhaven bekannt sind und mit welchen Maßnahmen die Stadt darauf reagiert. Es reicht nicht, solche Vorfälle nur zu verurteilen. Wir brauchen einen Überblick über das Ausmaß sowie wirksame Maßnahmen, um Betroffene zu schützen und weitere Taten zu verhindern.“
Muhlis Kocaağa hat hierzu eine Anfrage an den Magistrat gestellt, die in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 29.10.2026 beantwortet werden soll.

