Zwei Brände in kurzer Zeit bei Redwood Materials – Schutz der Menschen und Umwelt muss sichergestellt werden
Vergangene Woche kam es auf dem Betriebsgelände des Batterierecycling-Unternehmens Redwood Materials erneut zu einem Brand. Dies ist der zweite gefährliche Vorfall innerhalb von fünf Monaten. Bei dem Brand sind zum Glück keine Menschen verletzt worden. Anders sah es beim ersten Vorfall im April aus, bei dem laut Medienberichten mehrere Beschäftigte verletzt wurden.
Nico Schmitz, Kreissprecher der Linken Bremerhaven, sagt dazu: „Wir können von Glück reden, dass sich bei dem erneuten Brand niemand verletzt hat. Dass innerhalb einer so kurzen Zeit zwei Brände auf einem Betriebsgelände auftreten, auf dem mit sensiblen Gefahrenstoffen gearbeitet wird, wirft diverse Fragen auf. Der Brand im April hat eigentlich genug Anlass gegeben, um eine umfangreiche Prüfung der Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen. Dass es nun in so kurzer Zeit zu einem erneuten Brand gekommen ist, lässt die Frage offen, ob die bestehenden Maßnahmen wirklich ausreichend sind. Die Beschäftigten müssen bestmöglich vor erneuten Gefahren geschützt werden.“
Mercedes Dargatz, Kreissprecherin der Linken Bremerhaven, ergänzt: „Die Vorfälle bei Redwood Materials stellen darüber hinaus auch gesundheitliche Risiken für die Menschen in unmittelbarer Umgebung des Betriebs dar, wenn giftige Stoffe in die Umwelt gelangen. Nicht weit vom Betriebsgelände entfernt gibt es ansässige Betriebe und Organisationen, viele Anwohnende und einen Kleingartenverein. Auch diese Menschen müssen vor weiteren Vorfällen geschützt werden. Zusätzlich dürfen die Umweltschäden nicht außer Acht gelassen werden. Ein Brand in einem Batterierecycling-Unternehmen kann schwere Umweltschäden verursachen.“
Nico Schmitz betont abschließend: „Das Unternehmen muss seiner Verantwortung gegenüber seinen Beschäftigten, den Menschen in der Umgebung sowie der Umwelt gerecht werden. Es sollten alle notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen werden, damit weitere Vorfälle, bei denen Menschen zu Schaden kommen können, bestmöglich verhindert werden.“
