Jugendarrest fürs Schulschwänzen löst die Probleme nicht
Nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland liegen die Zahlen für Jugendarrest aufgrund von Schulverweigerung in den Ländern Niedersachsen und Bremen im bundesweiten Vergleich am höchsten.
Die Linke Bremerhaven findet es alarmierend, dass die Zahlen im Nordwesten so hoch sind. Schüler*innen sollten aufgrund von wiederholtem Schulschwänzen generell nicht in den Jugendarrest gesteckt werden. Vielmehr sollten präventive Maßnahmen durchgeführt und die individuellen Situationen der Schüler*innen betrachtet werden. Oft liegen die Herausforderungen in den sozialen Familienverhältnissen oder in der eigenen sozialen Lage der Schüler*innen.
Muhlis Kocaaga, Abgeordneter in der StVV: „Maßnahmen wie der Jugendarrest führen bei Schüler*innen nur zu noch mehr Druck und lösen nicht die Probleme, mit denen die Schüler*innen tagtäglich zu kämpfen haben.“
Muhlis Kocaaga hat hierzu eine Anfrage an den Magistrat gestellt, welche in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 22.01.2026 beantwortet wird.
